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Di

21

Sep

2010

warten wird belohnt

Wie ihr aus meinem letzten Blogeintrag wahrscheinlich schon ein bisschen raus lesen konntet, wisst ihr dass ich die Familie gekriegt hab. Das ist einfach perfekt. Eigentlich sollte noch eine andere hin zum Interview aber aus irgendeinem Grund war sie nicht dort. Ich saß bestimmt 2 Stunden im Office und hab mir die Zeit im Internet vertrieben, bis Justine bei Marie angerufen hat. Und dieses Gespräch ging ewig. Aber das Warten hat sich gelohnt. Sie will unbedingt mich als Au-Pair haben. Zwar wohnt die Familie südlich von Sydney, aber dafür nur 10 Minuten mit dem Bus von der City entfernt. Die anderen Mädels wohnen alle nördlich, aber dann treffen wir uns halt einfach immer in der Mitte. Das Haus ist fast direkt neben einem Park, in dem ich nach meinen drei Stunden Arbeit erst mal beim Laufen gehen entspannen kann. Der Arbeitstag in der Familie fängt zwar schon um 6 Uhr in der Früh an, aber dafür bin ich früher fertig und kann sogar vielleicht noch in die Sprachschule gehen. Das wäre natürlich sehr gut, dann hab ich gleich noch nen Nachweis dafür dass ich in dem Jahr auch Englisch gelernt hab. So aber jetzt dass aller Beste, zumindest an der Wohnlage dieser Familie, nur einmal am Park vorbei und schon bin ich bei Hillsong. Ich war ja schon bei ner Menge Familien, die ich auch genommen hätte, aber nie hats geklappt, und jetzt weiß ich auch warum, bei denen hätte es mit Hillsong kein einziges Mal geklappt weil sie viel zu weit weg gewohnt hätten. Auch wenn im ersten Moment alles nur doof aussieht, und alles in die Hose zu gehen scheint, macht Gott  doch immer alles so wies sein soll und wies am besten für einen ist.
Heute geh ich dann zu Marie und besprech alles. Wie und wann ich umziehe und wie viel Geld ich genau kriege und wie viele Stunden ich arbeite.

Jetzt wohn ich ja wieder im Hostel, aber man ist echt nie alleine. Ich bin gleich abends mit 3 Mädels die ich letzte Woche schon kennen gelernt hab weggegangen. In die Scubar zum Crabrace. So was Verrücktes. Da kann man auf eine Krabbe setzten, der nen Namen geben und hoffen dass sie von der Mitte als erstes am Rand des Kreises ankommt. 100 Dollar hätten wir gut für unsere Reise in die Blue Mountains oder Frazer Islands gebrauchen können, aber unsere Krabben ham sich grade mal ein paar Millimeter gerührt. Traurig, $2 um sonst gesetzt.
Dafür hatten die mit denen wir am Tisch saßen „all you can eat PIZZA“. Die ham schon die ganze Zeit diese leckere Pizza aufm Tisch stehen gehabt und ich hatte so Hunger, aber man kann ja nicht einfach die Pizza von anderen aufessen^^ Plötzlich kam aber noch eine leckere Pizza für den Tisch, aber die warn mit ihrer noch gar nicht fertig. Da ham sie uns die Pizza geschenkt, es kommen ja noch mehr…
Danach sind wir noch in die Monkey Bar gegangen, also weggehn in Sydney ist absolut perfekt für Alkoholiker. Das ist alles Mal sowas von Teuer, das kann sich kein normaler Mensch leisten, also schon aber dann ist ne Menge Geld weg.

Jetzt wird erstmal mit den dreien Zusammen gefrühstückt. Wir ham so viele Eier übrig, dass es heute Spiegelei, Rührei und Pfannkuchen geben könnte. Mal sehn für was wir uns entscheiden. Wenigstens kann ich von den zwei die morgen abreisen 2 Frühstückskarten haben, sonst müsste ich dafür auch noch so viel Geld ausgeben. Und jetzt wo ich in die Familie zieh lohnt sichs auch nicht mehr noch Toast, Milch und Orangensaft zu kaufen.

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Kommentare: 1

  • #1

    bekky (Freitag, 24 September 2010 14:42)

    hei dani
    freut mich sehr dass du ne familie gefunden hast!
    ne freundin von mir ist gerade für ein jahr bei hillsong, falls du also irgendwie ne verbindung da rein bräuchtest, sag bescheid :)
    liebe grüße und weiterhin alles gute! bekky

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