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So

21

Nov

2010

sandboarding statt snowboarding

Port Stephens, zwischen Regenwald und Wüste.

Der absolute Traumurlaub im Urlaub im unglaublichen Traumland in dem man eh nur Urlaub hat. Aber leider hat das ganze mal wieder nicht so atemberaubend angefangen. Während wir im Zug Richtung Norden waren war draußen der Himmel grau und es hat so gut wie fast geregnet. Auch als wir in Newcastle angekommen sind war das Wetter noch immer nicht schöner. Also ham wir uns erstmal wieder in Gloria Jean's Coffeeshop gesetzt und ein bisschen die Zeit vertrödelt. Ach so, ich war mit Johanna und Heike unterwegs. Anja, Lisa und Tatj sind schon donnerstags mit dem Auto hochgefahren. Die drei haben bei eckligem Wetter ihre zwei ersten Surfstunden genommen aber im Neoprenanzug ging das schon. Aber ich hatte schon richtig Angst um die, weil Justine (meine Gastmutter) mir erst am Montag gesagt hatte, als es wolkig war, dass das das Lieblingswetter der Haie sei. Zum Glück sind sie aber alle drei Heile wieder aus dem Wasser rausgekommen und nachdem ich mit Johanna und Heike ein bisschen am Strand gechillt hab und wir den Surfsecure Typen beim Joggen zugeschaut haben kam Anja mit dem Auto angedüst und hat uns abgeholt um mit uns in das noch eine Autostunde nördlichere Port Stephens zu fahren. Das war eh das Tollste. Die liebe Anja ist extra für uns eine Stunde alleine uns abholen gefahren und hat am nächsten Tag Johanna dann auch wieder zum Zug gefahren weil die leider abends Babysitten gehen musste. DANKE Anja :)

Also unser erster Tag war eben etwas grau und ungemütlich und wir haben schon wieder gedacht wir hätten uns so ein Wochenende wie das Brisbanewochenende ausgesucht, Regen Regen Regen.

Aber kaum im Hostel angekommen war die Stimmung schon wieder bestens. Das Hostel liegt in einem kleinen Urwald und so lebt sichs da auch. In kleinen Holzbungalos mit einer Küche ohne Wände einfach nur so im Freien mit Holzdach. Einfach zu gemütlich.

Die Orte da sind auch ziemlich alt und abends waren wir dann im Country Club.. haha, da kamen mal so seltsame Lieder, so richtig urig.

 

Samstagmorgen, einfaches aber super leckeres Frühstück. Nutri-Grain, Raisin Toast und Kaffee. Danach gings dann schon los mit unserm Sandboard vom Regenwald ab in die Wüste.

Port Stephens is schon ein sehr spezieller irgendwie durchgeknallter Ort. Da trifft echt der süße kleine Ort auf den Regenwald und hat die Wüste als Nachbar direkt am Meer.

Sandboarden ist schon so ne ganz lustige Sache, ein bisschen wie snowboarden, aber man kann nur hinten belasten auch wenn das die Snowboarder nicht gerne sehn (gell Felix^^). Oder wir sind einfach noch nicht gut genug und habens anders nicht hingekriegt, das kann natürlich auch sein. Kurven kann man auch keine fahren, weil ja gar kein Halt da ist, ohne Bindung oder sowas geht das dann doch relativ schwer.

Nachdem wir dann schon in dem heißen Sand fast verbrutzeld sind musste die Johanna dann schon wieder heimfahren und wir anderen haben uns an den rießigen Strand gelegt der von Birubi bis ganz nach Newcastle runter geht (und das ist eine Autostunde aufm Highway). Wir ham uns dann auch gleich mal in die Wellen gestürzt und sämtliche Bikiniteile waren nach 2 Sekunden nicht mehr da wo sie hingehören. Die Wellen sind echt nicht ohne und ordentlich duchgespühlt hats mich auch. Dafür haben wir jetz noch umso mehr lust auf Surfen, erstrecht nachdem die Drei schon die ersten 2 Surfstunden hatten.

Da am Strand lagen wir dann den restlichen Tag haben uns noch einen Strawberry Milkshake und Chips oder Fish'n'Chips schmecken lassen :)

So ähnlich sah dann auch der Sonntag aus. In der Sonne chillen, mit den Boogieboards über die Wellen springen und braun bruzeln lassen.

Johanna ist für ihre Verhältnisse braun, ich für meine auch sehr sehr. Anja ist genauso braun aber für ihre Verhältnisse eher eine Weißwurst. Und Lisa unsere Maultasche ist jetzt eine angebratene. Die Tatj ist dafür dass sie erst 2 Wochen in Australien ist auch schon total der Neger.

 

Ach ja und noch was:

Alta, ich musste nach Hause, fegen, weil ich keine Cräme droben hatte als ich mitm Audo am Weg in die Cidy Dülmen war.

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